Da machen wir nicht mehr mit
Die Ausstellung „Was damals Recht war? – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ ist seit 2007 in der Bundesrepublik und in Österreich unterwegs. Sie erinnert an die Schicksale von Männern und Frauen, die während des Zweiten Weltkrieges von einer verbrecherischen Militärjustiz verurteilt wurden.
Das Begleitbuch dokumentiert die Lebenswege von 14 Menschen, die die Wehrmachtsjustiz zu schweren Strafen oder zum Tode verurteilte und erklärt den Unrechtscharakter und die Willkür der deutschen Militärgerichte: Es zeigt die Nazi-Richter, die über Handlungsspielräume verfügten und doch Todesurteile aussprachen; die gleichen Richter, die nach 1945 Karriere an Gerichten, Hochschulen und in der Politik machten und damit auch ein Nachkriegsdeutschland und -Österreich mitformten, das seine Geschichte nicht aufarbeitete.
Buch wie Ausstellung nehmen die geschichtspolitischen Auseinandersetzungen um die Rehabilitierung der NS-Militärjustizopfer in den Blick und lassen Zeitzeugen zu Wort kommen.
DER STANDARD über den NS-Marinerichter und späteren österreichischen Justizminiser Otto Tschadek
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"Gute Sammelbände zu zeithistorischen Fragen eröffnen neue Themenfelder und bieten innovative Forschungsergebnisse und neue Erkenntnisse an. Dies ist dem HerausgeberInnen- und AutorInnenteam (...) in hervorragender Weise gelungen."
OLIVER RATHKOLB, Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte, Universität Wien
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"(...) Forschungen und Publikationen zu diesem Thema (sind) wichtig, besonders, wenn sie so gut gelungen sind wie hier."
EVA BLIMLINGER, Die Presse, Spectrum
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Bericht der KLEINEN ZEITUNG über die Eröffnung der Ausstellung "Was damals Recht war..." in Klagenfurt, September 2010
PDF | KLEINE ZEITUNG
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"(...) der Band (gewährt) wichtige Einblicke in die Geschichte der Wehrmachtsjustiz und wird daher allen am Thema Interessierten ans Herz gelegt."
DANIEL UZIEL, H-Soz-u-Kult
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Debatte über Ehrenbürger der zweifelhaften Art. Die Niederösterreichischen Nachrichten über Otto Tschadek
PDF | NÖN